

ÜBER LEBENS NETZE
Selbsthilfe und Engagement in lokalen und virtuellen Netzen
An die Selbsthilfe werden viele Erwartungen herangetragen.
Sie soll Betroffenen verlässliche Stütze geben, eine wichtige Ergänzung der Sozial- und Gesundheitsversorgung sein, Beteiligung in politischen Gremien sicherstellen und sich dem Generationenwandel stellen:
Menschen werden immer älter und sind neben der Familie, Nachbarschaft und beruflicher Hilfe zunehmend auch auf informelle Hilfeformen und freiwillige soziale Netzwerke angewiesen.
Auch in den klassischen Selbsthilfegruppen und Organisationen werden die Menschen immer älter. Die Übergabe von Erfahrung, Wissen und Verantwortung an eine nächste Generation gelingt nicht immer. Junge Leute organisieren sich ihre Kontakte und den Austausch von Wissen zu erheblichen Teilen im Internet. Virtuelle Netze im Internet in sozialen Communities werden zur zweiten Lebenswelt. Blogs und Chats ersetzen die Begegnung, sind aber subjektiv genauso hilfreich. Einrichtungen, Organisationen und die Politik stellen immer konkreter Erwartungen an die Leistungsfähigkeit und Qualität der Selbsthilfe. Selbsthilfe wird als Dienstleistungsangebot wahrgenommen.
Was haben diese Entwicklungen miteinander zu tun?
Kann man die Akteure dieser Welten aus Jung und Alt zusammenbringen?
Was haben sie sich zu sagen angesichts der vielen Erwartungen?Wir wollen es versuchen und mit Ihnen darüber diskutieren !
jeden 1. und 3. Do im Monat 16 - 18 Uhr bei SEKIS
Anmeldung Tel. 8902 85-33
Viele chronisch...