Navigation überspringen
SEKIS Selbsthilfe Kontakt und Informations Stelle
Startseite | Suche | Sitemap | Kontakt | Barrierefrei | Drucken
Schriftgrösse: A | A+ | A++

Informationen rund um die Pflege

 

Informationsreihe
Hilfen bei Pflegebedürftigkeit

In Zusammenarbeit mit der Sozialstation Zehlendorf können sich Pflegebedürftige und Angehörige hier über Leistungen der Pflegeversicherung, Häusliche Krankenpflege, Hilfen für Demenzerkrankte, Sozialhilfeleistungen, etc. informieren

Termine: jeweils Montag, 29. September, 27. Oktober, 24. November 18 Uhr
Ort: Nachbarschaftsheim Mittelhof - Zehlendorf,  Gruppenraum 2.OG
Referent: Herr Wiegel-Herlan, Sozialarbeiter in einem Zehlendorfer Pflegedienst
Kosten: 5 € / 3 €
Anmeldung: 80 19 75 - 14 

 

_____________________________________

 

Plädoyer für Pflege im Quartier:

 

Netzwerk legt Positionspapier vor
Das "Netzwerk: Soziales neu gestalten" (kurz: Song) fordert in einem Positionspapier, die Hilfeinfrastruktur im direkten Wohnumfeld der Menschen besser zu vernetzten. Die ganze Palette der ambulanten Pflege mit teilstationären Angeboten, Wohngemeinschaften aber auch stationären Einrichtungen sollten wohnortnah organisiert sein und zusammenarbeiten.
Dies könne nur gelingen, so das Netzwerk, wenn nicht weiterhin große, mit dem Sozialraum nicht vernetzte Pflegeeinrichtungen gebaut werden. Zudem müssten die Bürger aktiv in die Stadtteilentwicklung eingebunden werden.
Partner im Netzwerk Song sind die Bank für Sozialwirtschaft, die Bertelsmann Stiftung, die Bremer Heimstiftung, die CBT-Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft, das Evangelische Johanneswerk, Bielefeld und die Stiftung Liebenau.
Mit einer Netzwerkstrategie könne das Nebeneinander der Akteure koordiniert und zusammengebracht werden. Kooperationen auf örtlicher Ebene könnten wirtschaftliche Effizienzvorteile bringen und das soziale Miteinander stärken. Die Wohnungen müssten baulich angepasst, Neubauten barrierefrei errichtet werden. Für die Entwicklung neuer Wohnangebote sei eine enge Kooperation zwischen Wohlfahrtspflege, Wohnungsunternehmen, Kommunen und lokalen Initiativen notwendig. Die Angebote der Seniorenbetreuung, besonders zur sozialen Integration und gesundheitlichen Vorsorge und Pflege/Betreuung, sowie die absehbar notwendigen infrastrukturellen Investitionen in den anderen sozialen Aufgabenfeldern müssten auf Stadteilebene besser vernetzt werden. Die Träger der Wohlfahrtspflege müssen weg von ihrer "Investoren- und Dienstleisterrolle" und sich zu gemeinwesenorientierten Akteuren entwickeln. Die Akteure vor Ort müssten lernen, dass sie nicht gegeneinander, sondern im Netzwerk miteinander arbeiten. Nur wenn das Zusammenspiel der Kommunen mit den anderen Akteuren klappt, habe das Altenhilfe-, Gesundheits- und Pflegesystem des Quartiers eine Zukunft. (Quelle: dk, Häusliche Pflege 5/2008, Rubrik: Nachrichten)

Quelle:             http://www.vincentz.net/haeuslichepflege/

_________________________________

 

Langzeitstudie

"Möglichkeiten und Grenzen selbständiger Lebensführung":

Auf dem Weg zur guten Pflegequalität
Die vorrangige Ausrichtung der Wohn- und Betreuungsangebote auf Menschen mit erheblichem Pflegebedarf sowie eine deutliche Zunahme demenziell erkrankter Bewohner prägen maßgeblich die Entwicklungen im Bereich der vollstationären Altenhilfe. Bemerkenswert ist: Viele Einrichtungen haben darauf sehr differenziert und im Sinne einer individuellen Ausgestaltung der Heimumwelt reagiert. Doch vielerorts gibt es auch noch Verbesserungsbedarf.
Zu diesem Schluss kommt die Langzeitstudie "Möglichkeiten und Grenzen selbständiger Lebensführung in vollstationären Einrichtungen" (MuG IV) des Bundesseniorenministeriums. Befragt dazu wurden Pfleger von insgesamt 4.229 Bewohnern aus 609 Alteneinrichtungen in Deutschland.
Ein Ergebnis dieser Studie: Die Zahl der Pflegebedürftigen in (vollstationären) Alteneinrichtungen ist seit 1994 um 52 Prozent gestiegen (Stand von Ende 2005). Insgesamt leben rund 750.000 Menschen in vollstationären Altenheimen.
Etwa 69 Prozent der Bewohner leiden an einem Demenzsyndrom. Ihre sehr unterschiedlichen Bedarfslagen werden allerdings in der Breite nach wie vor nicht hinreichend identifiziert und entsprechend berücksichtigt, heißt es.
Etwas mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der Heimbewohner verstirbt innerhalb der ersten sechs Monate und insgesamt etwa ein Drittel (31 Prozent) innerhalb des ersten Jahres nach dem Einzug in das Heim. Ebenfalls ein Fünftel (22 Prozent) lebt allerdings auch fünf Jahre oder sogar noch länger im Heim.
Gestiegen ist der Anteil der Einzelzimmer. Im Vergleich zu 54 Prozent im Jahr 1994 bewohnen inzwischen mit 64 Prozent immerhin zwei von drei Bewohnern ein Einbettzimmer.
Sorge bereitet den Autoren der Studie der nach wie vor hohe Anteil von pflegebedürftigen Bewohnern, die - zumindest zeitweise - unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln fixiert werden. Dieser hohe Anteil spricht dafür, dass die pflegerische Versorgung eher konventionell und weniger im Sinne neuer, auf Prävention und Rehabilitation oder Selbstbestimmung und Selbständigkeit ausgerichteter Standards vollzogen wird.
Hinsichtlich der Personalsituation ziehen die Autoren ein düsteres Fazit. Qualitätssicherung werde sich auch daran bemessen lassen müssen, dass es gelingt, den notwendigen Bestand an qualifiziertem Personal rational bemessen und realisieren zu können. Verbesserungsbedürftig ist insbesondere die Organisation der medizinischen Versorgung.
Ein wenig verbessert hat sich hingegen die Qualifikationsstruktur des Personals der Einrichtungen. Im Vergleich zu 47 Prozent im Jahr 1994 gehören inzwischen 54 Prozent der Pflegekräfte zur Gruppe der examinierten Fachkräfte. Die im Heimgesetz festgelegte Fachkraftquote wird von nicht mehr als 73 Prozent der Einrichtungen erreicht.
TIPP: Die Studie finden Sie im Internet unter: www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=109690.html

 

Quelle: CAREkonkret Nr. 18 vom 02.05.2008

 

__________________________

 

 

Förderung freiwilliger Dienste:

Ministerium startet Kampagne
Unter dem Motto "Alter schafft Neues" startet Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine Kampagne zur Förderung freiwilliger Dienste von Älteren. Mit 22,5 Millionen Euro sollen dabei vom nächsten Jahr an Projekte unterstützt werden, bei denen ältere Menschen verbindlich für acht bis 20 Stunden pro Woche etwa in der Pflege ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, teilte die Bundesfamilienministerin in Berlin mit. Die Initiative zielt auf die wachsende Zahl älterer Menschen. Im Jahr 2030 wird der Anteil der über 60-Jährigen vermutlich bei 30 Prozent liegen. Parallel soll eine bundesweite Website für Ehrenamt-Jobs entstehen. Mobile Kompetenzteams sollen bundesweit unterwegs sein, um in den Kommunen Freiwillige, Ehrenamtliche und Entscheidungsträger zu schulen.

Quelle: Häusliche Pflege 5/2008, Rubrik: Nachrichten

 

Suche:



SEKIS unterstützen?

Ihre Spende macht es möglich

 

Newsletter


AKTUELLES

Selbsthilfe Kongress 2012

Das Programm finden Sie hier

Fest der Nachbarn 1. Juni 2012

Ganz Europa feiert am 1. Juni 2012 diesen Tag und Millionen von Europäern treffen sich...

Berliner Selbsthilfe-Markt 2012

Sie sind herzlich eingeladen.

Informieren Sie sich über

Menschen in SelbsthilfeAktive...

Fortbildungsangebote

für die Selbsthilfe

Beratung zu Fragen des Sozialrechts

jeden 1. und 3. Do im Monat 16 - 18 Uhr bei SEKIS

Anmeldung Tel. 8902 85-33

Viele chronisch...

© 2005 -2012 sekisSeitenanfang
Bismarckstraße 101 | 10625 Berlin | Tel. 030 - 892 66 02 | Fax 030 - 890 285 40 | sekis@sekis-berlin.de | www.sekis-berlin.de | Impressum