Gruppentreffen: 1. Di i. M. f. Angehörige u. Betroffene / 2.+4. Di i.M.. nur für Betroffene / 18.30-20 Uhr
Auf dem Gelände lautet die interne Adresse: Bonhoefferweg 3, ehemalige Nervenklinik, Bonhoefferraum.
Bipolare Erkrankungen haben in der Psychiatrie ein wechselvolles Schicksal. Dem Krankheitsbild mangelt es an Akzeptanz. Während die theoretische Definition der bipolaren Erkrankung, d.h. das Auftreten von Manien, Hypomanien und Depressionen sehr einfach klingt und jedem Arzt vertraut ist, bereitet die klinische Diagnose häufig extreme Schwierigkeiten. Ursache ist u.a. die außerordentlich große Variationsbreite an Symptomen, mit denen Patienten dem Arzt und ihrem Umfeld gegenübertreten.
Von der euphorischen (überschwänglich gehobene Stimmung) zur dysphorischen (aggressiv, gereizt) Manie mit und ohne Psychose, Mischzustände, wo Symptome der Depression und Manie gleichzeitig auftreten, Hypomanien (abgeschwächte Manien) bis zur schweren Depression wird alles geboten. Auch der zeitliche Ablauf schwankt stark und sehr individuell.
Dadurch kommen häufig Fehldiagnosen wie Schizophrenie oder unipolare Depressionen zustande.
Bis zur richtigen Diagnosestellung dauert es im Durchschnitt 8 Jahre seit Krankheitsausbruch, aber auch mehr als 20 Jahre bis zur richtigen Diagnosestellung sind keine Seltenheit.
Auf dem Campus Mitte der Charité, Bonhoefferweg 3
Nach dem Eingang halbe Treppe rechts hoch, Raum links (Bonhoeffer-Raum)
Das neue Fortbildungsprogramm für Aktive in der Selbsthilfe ist fertig.
Liebe Leserin, lieber...
jeden 1. und 3. Do im Monat 16 - 18 Uhr bei SEKIS
Anmeldung Tel. 8902 85-33 /-32
Viele...